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In den ersten Monaten der Corona-Pandemie erhält der Journalist Etienne Falkenberg einen verzweifelten Anruf der jungen Pflegerin Svea Lorenz. Im Pflegeheim „Abendsonne“ stimmt etwas nicht. Todesfälle häufen sich unter verdächtigen Umständen, und dieoffiziellen Erklärungen wirken zu glatt. Kurz nach dem Gespräch verschwindet Svea spurlos.
Während Deutschland im Lockdown erstarrt, beginnt Falkenberg zu recherchieren. Was er entdeckt, ist erschütternd: ein System aus wirtschaftlichem Druck, politischem Kalkül und moralischem Versagen. Hinter den verschlossenen Türen des Pflegeheims werden unliebsame Wahrheiten vertuscht, Akten manipuliert und menschliche Schicksale zu reinen Kostenfaktoren reduziert. Je tiefer er gräbt, desto gefährlicher wird seine Suche – denn in einer Zeit kollektiver Angst ist nichts bedrohlicher als die Wahrheit.

„Schweigen kostet Leben“ ist ein packender und hochaktueller Gesellschaftsthriller, der die dunklen Seiten der Corona-Pandemie beleuchtet. Mit großer psychologischer Tiefe und authentischer Atmosphäre erzählt Marina Grude von Journalismus unter Druck, von mutigen Einzelkämpfern und von der Frage, wie weit Menschen gehen, wenn eine ganze Gesellschaft den Blick abwendet. Ein Roman über Vertuschung, Macht und die zerbrechliche Grenze zwischen Fürsorge und Verbrechen.

Ein beklemmender Pflegeheim-Roman, der lange nachwirkt und die gesellschaftlichen Bruchstellen der Pandemie schonungslos offenlegt.

 

Produktdetails

Seitenzahl: 236
Gewicht: 282 g
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-565-49614-3

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