Was passiert, wenn eine Behörde beginnt, Regeln zu erfinden, die niemand braucht – und niemand mehr hinterfragt?
Als Lina Freigeist ihren Dienst im Ministerium für unnötige Regeln antritt, erwartet sie einen gewöhnlichen Bürojob. Stattdessen landet sie in einer Welt aus Formularen, Verordnungen, Genehmigungen und Zuständigkeiten, die längst ein Eigenleben entwickelt haben.
Alles beginnt mit einer scheinbar harmlosen Vorschrift:
Die Verordnung zur Beantragung spontaner Entscheidungen.
Während Lina noch glaubt, es müsse sich um einen Scherz handeln, nimmt das Ministerium die neue Regel vollkommen ernst. Neue Formulare werden erstellt. Arbeitsgruppen gegründet. Zuständigkeiten definiert. Und schon bald entstehen weitere Vorschriften, um die Folgen der ersten Vorschrift zu verwalten.
Gemeinsam mit dem chronisch skeptischen Kevin, der pragmatischen Petra, dem legendären Stempel-Spezialisten Dieter und der rätselhaft ruhigen Monika gerät Lina immer tiefer in ein System, das sich ständig selbst erweitert. Was als humorvolle Bürokratie-Satire beginnt, entwickelt sich zu einer ebenso komischen wie überraschend tiefgründigen Reise durch Macht, Organisation, Gewohnheiten, Kontrolle und die Frage, warum Menschen oft Regeln folgen, die niemand mehr versteht.
Ministerium für unnötige Regeln verbindet intelligente Satire, Gesellschaftskritik, Bürokratie-Humor, philosophische Gedankenspiele und moderne Belletristik zu einem Roman, der gleichermaßen zum Lachen, Nachdenken und Wiedererkennen einlädt.
Wer Romane über Bürokratie, Verwaltung, absurde Regeln, deutsche Behörden, gesellschaftliche Systeme, Organisationskultur, Machtstrukturen, moderne Gesellschaft und satirische Gegenwartsromane liebt, findet hier eine Geschichte voller trockener Komik, skurriler Einfälle und überraschender Wendungen.
Produktdetails
Seitenzahl: 620
Gewicht: 713 g
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-565-49182-7





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