Bevor das Wasser kam von Emira Lundquist ist ein zutiefst emotionaler Roman über Freundschaft, erste Liebe, Verlust und die Frage, wie man Abschied nimmt, wenn nicht nur Menschen auseinandergehen, sondern eine ganze Heimat verschwindet.
Die junge Mia kehrt nach Monaten in ihre Heimatstadt zurück – eine Stadt, die bald vom Hochwasser verschluckt werden soll. Straßen stehen leer, Häuser sind verlassen, Erinnerungen hängen wie Geister zwischen den alten Fassaden. Während die letzten Bewohner ihre Kisten packen, versucht Mia, mit ihrer Kamera die letzten Momente eines Ortes festzuhalten, der bald nicht mehr existieren wird. Doch zwischen den stillen Straßen und den Schatten der Vergangenheit begegnet sie Henrik wieder – ihrer ersten großen Liebe, die sie nie wirklich vergessen konnte.
Gemeinsam mit ihren Freunden Nika, Kevin und Jonah verbringen sie einen letzten Sommer zwischen verlassenen Häusern, nächtlichen Fahrradtouren, Gewittern, Musik und unausgesprochenen Gefühlen. Alte Konflikte brechen wieder auf, verdrängte Wahrheiten kommen ans Licht und die Angst vor dem Abschied wird immer größer. Während draußen das Wasser näher rückt, kämpfen die fünf Jugendlichen gegen das Gefühl, sich selbst und einander zu verlieren.
Mit einer atmosphärischen, poetischen Sprache erzählt Emira Lundquist eine bewegende Geschichte über das Erwachsenwerden, über zerbrechliche Freundschaften, tiefe Sehnsucht und die Schönheit vergänglicher Momente. „Bevor das Wasser kam“ verbindet emotionale Romance mit melancholischem Coming-of-Age-Drama und erschafft eine intensive Stimmung, die lange nach dem Lesen im Herzen bleibt.
Ein Roman über Erinnerungen, über das Loslassen und über die Menschen, die unser Herz für immer prägen.






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